Prototypen und Kleinserien
Der eigentliche Vorteil ist nicht die Geschwindigkeit, sondern dass eine Änderung nichts kostet. Sie drucken, halten das Teil in der Hand, ändern eine Maßangabe und drucken erneut.
Prototypen
Ein Modell auf dem Bildschirm zeigt nicht, ob ein Griff gut in der Hand liegt oder ob ein Deckel sich angenehm öffnen lässt. Dafür braucht es das Teil. Wer früh druckt, findet Fehler, solange sie noch billig sind.
Für reine Formprüfungen reicht meist die grobe Qualität mit geringer Füllung — das ist deutlich günstiger und schneller.
Kleinserien
Zwischen Einzelstück und Spritzguss liegt eine Lücke: Stückzahlen von zehn bis einigen hundert, für die sich kein Werkzeug lohnt. Genau dort ist der Druck wirtschaftlich, weil die Rüstkosten je Stück sinken, ohne dass eine Form gebaut werden muss.
Ab zehn Stück greift ein Mengenrabatt. Bei wiederkehrenden Aufträgen bleiben Modell und Einstellungen gespeichert, sodass die Nachbestellung identische Teile liefert.