Was ein 3D-Druckteil kostet
Viele erwarten, dass der Preis am Gewicht hängt. Das Material ist aber oft der kleinste Posten — den größten macht die Zeit aus, die der Drucker belegt ist.
Die vier Bestandteile
- Material: Verbrauch mal Kilopreis. Bei kleinen Teilen sind das oft nur wenige Cent.
- Druckzeit: Der größte Posten. Der Drucker ist belegt und kann nichts anderes fertigen.
- Strom: Bei mehrstündigen Drucken spürbar, aber selten entscheidend.
- Rüstaufwand: Datei prüfen, Drucker vorbereiten, Teil abnehmen. Fällt je Auftrag an, nicht je Stück.
Warum die Bauhöhe so viel ausmacht
Ein Drucker arbeitet Schicht für Schicht. Jede Schicht kostet Zeit, unabhängig davon, wie viel Material darin steckt. Ein flaches, breites Teil mit hundert Schichten ist deshalb deutlich günstiger als ein schmales, hohes mit sechshundert Schichten — selbst bei gleichem Volumen.
Deshalb können Sie Ihr Teil im Konfigurator drehen. Legen Sie es flach, sinkt der Preis oft spürbar. Ob das für Ihr Teil sinnvoll ist, hängt allerdings von der Belastungsrichtung ab.
Womit Sie sparen
- Füllung senken: 15 statt 40 Prozent macht bei großen Teilen viel aus und fällt bei unbelasteten Teilen nicht auf.
- Flach legen: weniger Schichten, weniger Zeit.
- Gröbere Qualität wählen: 0,28 statt 0,12 Millimeter halbiert die Schichtzahl.
- Mehrere Teile zusammen bestellen: der Rüstaufwand fällt nur einmal an.
- Ab zehn Stück greift der Mengenrabatt.
Modell vorhanden? Preis in Sekunden.
Hochladen, ausrichten, Werkstoff festlegen — der Preis läuft mit.
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